Beitragsseiten

Schon wieder hieß es um 6.00 Uhr aufstehen. Frühstück gab es in der Kaserne. Um 7.20 wurden wir abgeholt und wieder zur Hauptwache gebracht. Nach einer intensiven Fahrzeugpflege ging es um 8.35 Uhr bei herrlichem Wetter auf die zweite Etappe.

Jetzt wurde die Grenze nach Bayern überschritten. Erster Halt war in Lauingen um 10.10 Uhr. Auf einem herrlichen Marktplatz, umgeben von historischen Gebäuden, wurden wir zur einer Weißwurst mit Brezeln eigeladen. Der Bürgermeister von Lauingen hielt eine Ansprache. Karl Herrmann bedankte sich für die Gastfreundschaft und stellte die einzelnen Fahrzeuge vor. Zum Schluss überreichte er dem Kommandanten der hiesigen Feuerwehr eine limitierte Teilnehmer-Plakette.

Um 11.15 ging es dann weiter zur nächsten Station. Es war 12.15 Uhr als wir in Donauwörth eintrafen. Begrüßung durch den Kreisbrandmeister des Kreises Donau-Ries und den Stv. BM von Donauwörth. In einer Gaststätte im Altenheim gab es dann Mittagessen. Nach dieser Stärkung verließen wir um 14.08 Uhr das schöne Donauwörth. Der nächste Halt war in Neubürg geplant. Ankunft auf einem der schönsten Marktplätze Süddeutschlands war um 15.10. Uhr. Hier empfing uns der Stv. Präsident des Oberbayerischen Landesfeuerwehrverbandes Kamerad Aschenbrenner. Er organisierte die bayerische Strecke der Oldtimerfahrt. Nach einem Kaffee mit Zwetschgenkuchen ging es um 16.15 Uhr weiter.

Um 17.20 Uhr erreichten wir das Tagesziel Ingolstadt. An der großen Festung wurden die Fahrzeuge aufgestellt. Begrüßung durch den Stv. Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes Herrn Pawelke und den Oberbürgermeister von Ingolstadt. Wir machten dann einen kleinen Spaziergang in der Fußgängerzone und nahmen in einem Biergarten ein zünftiges Weizen zu uns. Um 19.30 Uhr fuhren wir dann ins Nachtquartier in die Pionierkaserne. Um 19.45 Uhr war  Quartierverteilung. Wir wohnten auf dem gleichen Gang wie die Rekruten. Auch die Oldtimer wurden in der Kaserne untergestellt. Um 19.45 Uhr ging es wieder zurück nach Ingolstadt. Hier wurden wir vom Bürgermeister zu einer zünftigen Brotzeit im „Ratskeller“ eingeladen. Es wurde Leberkäse mit Kartoffelsalat serviert. Wir hatten mit den Wiener Kameraden eine ausgelassene Stimmung. Später gesellte sich auch Professor Dr. Jäger zu uns. Leicht angeschlagen verliesen wir als letzte den Keller. Als wir in der Kaserne ankamen war es ca. 1.00 Uhr. Aber mit dem Schlafen dauerte es noch eine Weile. Kurz nachdem wir in den Betten lagen, ertönte ein Pfiff und alle Rekruten mussten antreten. Dieses Getrappel und das Brüllen der Ausbilder ging ungefähr eine halbe Stunde.