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Um 6.00 Uhr war für uns die Nacht beendet. Einigen von uns fiel es schwer, am Sonntag so früh aufzustehen, aber um 6.45 Uhr war Frühstück angesagt.

img702Um 7.30 wurden wir abgeholt und zur Donauhalle gebracht. Nachdem alle Fahrzeuge startklar waren, ging es los zur Donauquelle am Fürstenberger Schloss. Hier wurde ein Gruppenfoto gemacht und an der Donauquelle Wasser abgefüllt. Wir hatten den Auftrag, es in Wien dem Bürgermeister zu überreichen. Anschließend fuhren wir zu dem Feuerwehrgerätehaus von Donaueschingen. Die Feuerwehr hatte an diesem Sonntag Tag der offenen Tür. Nach einer Ansprache von Oberbürgermeister Everke fuhren wir um 11.10 Uhr los.

12 Fahrzeuge waren in drei Gruppen zu je 4 Fahrzeugen aufgeteilt. Das 13. Fahrzeug, der Austro Daimler Bj. 1912 wurde auf einem Abschleppwagen mitgeführt und nur die jeweils letzten Kilometer einer Etappe fuhr er selbst. Der Wolfacher „Benz“ ware das erste Fahrzeug der dritten Gruppe und gleichzeitig das Führungsfahrzeug in dieser Gruppe. Die einzelnen Fahrzeuge waren mit Handys ausgestattet, so dass man immer Kontakt miteinander hatte. Das Führungsfahrzeug hatte die Aufgabe die Gruppe zusammenzuhalten. Auf der ersten Etappe stellte sich heraus, dass die Leiter Bj. 35 vom Deutschen Feuerwehrmuseum Fulda zu langsam war. Der vierte Gang war gesperrt und so lief sie nur 25 km/h.

Um 12.00 Uhr hielten wir an um auf die anderen zu warten. In Nendingen (Geburtsort von Kamerad Walter Jäger) kamen wir dann um 12.25 Uhr an. Wir wurden von der Nendinger Feuerwehr mit einem kleinen Imbiss erwartet. Um 13.10 Uhr ging es dann weiter. Auf den nächsten Halt beim Stadtfest in Müllheim wurde aus Zeitgründen verzichtet. Nun kam die Herausforderung Donautal. Aber auch diese Strecke wurde problemlos gemeistert. Allerdings gab es heiße Bremsen und jeder war froh, als man Beuron erreicht hatte.

img724Ankunft in Sigmaringen um 14.33 Uhr. Die Fahrzeuge wurde in der Innenstadt abgestellt. Anschließend wurden wir zum Mittagessen ins Feuerwehrgerätehaus gebracht. Es gab Steak mit Pommes und Salat. Nach dieser Stärkung ging es um 16.15 weiter. In Riedlingen wurde um 17.15 Uhr ein Tankhalt gemacht. Um 19.00 Uhr erreichte man endlich in Ulm den Münsterplatz. Da im Münster ein Konzert stattfand, mussten die Fahrzeuge hinter dem Münster  abgestellt werden. Erst als das Konzert zu Ende war konnten wir weiterfahren.

Ankunft bei der Hauptfeuerwache um 20.20 Uhr. Nachdem die Fahrzeuge im Gerätehaus untergestellt waren, wurden wir von der Ulmer Feuerwehr zu Rehragout mit Spätzle und Salat eingeladen. Kamerad Rath nahm sich das Fahrzeug von Fulda vor und beseitigte die Sperre im Getriebe. Dabei stellte er auch fest, dass das Leiterfahrzeuge sogar 5 Gänge hatte und nicht nur 4, wie der Kamerad aus Fulda meinte. Um 23.00 Uhr wurden wir in die Wilhelmsburg-Kaserne gefahren. Hier hatten wir unser Nachtquartier. Es empfing uns der UvD und wies uns die Quartiere zu. Es waren Zimmer mit 6 Betten und deshalb musste unser Kamerad Jimmy als 7. Person auf dem Boden schlafen. Um 24.00 Uhr war Nachtruhe.