Am Sonntag, 03. Oktober 2021 machten sich vier Kameraden auf den Weg zum Landesfeuerwehr-Oldtimertreffen nach Aalen. Nachdem das Treffen mehrere Male verschoben werden musst, konnte die Feuerwehr Aalen nun, im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums ihrer Kraftfahrspritze, zum Oldtimertreffen einladen. Mehr als 60 Oldtimer aus dem ganzen Land waren dieser Einladung in den Ostalbkreis gefolgt.

Wir freuen uns sehr über Ihr Interesse. Datenschutz hat einen besonders hohen Stellenwert für unseren Verein. Eine Nutzung der Internetseiten Förderverein Freiwillige Feuerwehr Wolfach e.V. ist grundsätzlich ohne jede Angabe personenbezogener Daten möglich. Sofern eine betroffene Person besondere Services über unsere Internetseite in Anspruch nehmen möchte, könnte jedoch eine Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich werden. Ist die Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich und besteht für eine solche Verarbeitung keine gesetzliche Grundlage, holen wir generell eine Einwilligung der betroffenen Person ein.

Die Verarbeitung personenbezogener Daten, beispielsweise des Namens, der Anschrift, E-Mail-Adresse oder Telefonnummer einer betroffenen Person, erfolgt stets im Einklang mit der Datenschutz-Grundverordnung und in Übereinstimmung mit den für die Förderverein Freiwillige Feuerwehr Wolfach e.V. geltenden landesspezifischen Datenschutzbestimmungen. Mittels dieser Datenschutzerklärung möchte unser Unternehmen die Öffentlichkeit über Art, Umfang und Zweck der von uns erhobenen, genutzten und verarbeiteten personenbezogenen Daten informieren. Ferner werden betroffene Personen mittels dieser Datenschutzerklärung über die ihnen zustehenden Rechte aufgeklärt.

Der Förderverein Freiwillige Feuerwehr Wolfach e.V. hat als für die Verarbeitung Verantwortlicher zahlreiche technische und organisatorische Maßnahmen umgesetzt, um einen möglichst lückenlosen Schutz der über diese Internetseite verarbeiteten personenbezogenen Daten sicherzustellen. Dennoch können Internetbasierte Datenübertragungen grundsätzlich Sicherheitslücken aufweisen, sodass ein absoluter Schutz nicht gewährleistet werden kann. Aus diesem Grund steht es jeder betroffenen Person frei, personenbezogene Daten auch auf alternativen Wegen, beispielsweise telefonisch, an uns zu übermitteln.

1. Begriffsbestimmungen

Die Datenschutzerklärung des Förderverein Freiwillige Feuerwehr Wolfach e.V. beruht auf den Begrifflichkeiten, die durch den Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber beim Erlass der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) verwendet wurden. Unsere Datenschutzerklärung soll sowohl für die Öffentlichkeit als auch für unsere Kunden und Geschäftspartner einfach lesbar und verständlich sein. Um dies zu gewährleisten, möchten wir vorab die verwendeten Begrifflichkeiten erläutern.

Wir verwenden in dieser Datenschutzerklärung unter anderem die folgenden Begriffe:

  • a)    personenbezogene Daten

Personenbezogene Daten sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person (im Folgenden „betroffene Person“) beziehen. Als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind, identifiziert werden kann.

  • b)    betroffene Person

Betroffene Person ist jede identifizierte oder identifizierbare natürliche Person, deren personenbezogene Daten von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen verarbeitet werden.

  • c)    Verarbeitung

Verarbeitung ist jeder mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführte Vorgang oder jede solche Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten wie das Erheben, das Erfassen, die Organisation, das Ordnen, die Speicherung, die Anpassung oder Veränderung, das Auslesen, das Abfragen, die Verwendung, die Offenlegung durch Übermittlung, Verbreitung oder eine andere Form der Bereitstellung, den Abgleich oder die Verknüpfung, die Einschränkung, das Löschen oder die Vernichtung.

  • d)    Einschränkung der Verarbeitung

Einschränkung der Verarbeitung ist die Markierung gespeicherter personenbezogener Daten mit dem Ziel, ihre künftige Verarbeitung einzuschränken.

  • e)    Profiling

Profiling ist jede Art der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten, die darin besteht, dass diese personenbezogenen Daten verwendet werden, um bestimmte persönliche Aspekte, die sich auf eine natürliche Person beziehen, zu bewerten, insbesondere, um Aspekte bezüglich Arbeitsleistung, wirtschaftlicher Lage, Gesundheit, persönlicher Vorlieben, Interessen, Zuverlässigkeit, Verhalten, Aufenthaltsort oder Ortswechsel dieser natürlichen Person zu analysieren oder vorherzusagen.

  • f)     Pseudonymisierung

Pseudonymisierung ist die Verarbeitung personenbezogener Daten in einer Weise, auf welche die personenbezogenen Daten ohne Hinzuziehung zusätzlicher Informationen nicht mehr einer spezifischen betroffenen Person zugeordnet werden können, sofern diese zusätzlichen Informationen gesondert aufbewahrt werden und technischen und organisatorischen Maßnahmen unterliegen, die gewährleisten, dass die personenbezogenen Daten nicht einer identifizierten oder identifizierbaren natürlichen Person zugewiesen werden.

  • g)    Verantwortlicher oder für die Verarbeitung Verantwortlicher

Verantwortlicher oder für die Verarbeitung Verantwortlicher ist die natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. Sind die Zwecke und Mittel dieser Verarbeitung durch das Unionsrecht oder das Recht der Mitgliedstaaten vorgegeben, so kann der Verantwortliche beziehungsweise können die bestimmten Kriterien seiner Benennung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten vorgesehen werden.

  • h)    Auftragsverarbeiter

Auftragsverarbeiter ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die personenbezogene Daten im Auftrag des Verantwortlichen verarbeitet.

  • i)      Empfänger

Empfänger ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, der personenbezogene Daten offengelegt werden, unabhängig davon, ob es sich bei ihr um einen Dritten handelt oder nicht. Behörden, die im Rahmen eines bestimmten Untersuchungsauftrags nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten möglicherweise personenbezogene Daten erhalten, gelten jedoch nicht als Empfänger.

  • j)      Dritter

Dritter ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle außer der betroffenen Person, dem Verantwortlichen, dem Auftragsverarbeiter und den Personen, die unter der unmittelbaren Verantwortung des Verantwortlichen oder des Auftragsverarbeiters befugt sind, die personenbezogenen Daten zu verarbeiten.

  • k)    Einwilligung

Einwilligung ist jede von der betroffenen Person freiwillig für den bestimmten Fall in informierter Weise und unmissverständlich abgegebene Willensbekundung in Form einer Erklärung oder einer sonstigen eindeutigen bestätigenden Handlung, mit der die betroffene Person zu verstehen gibt, dass sie mit der Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten einverstanden ist.

2. Name und Anschrift des für die Verarbeitung Verantwortlichen

Verantwortlicher im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung, sonstiger in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union geltenden Datenschutzgesetze und anderer Bestimmungen mit datenschutzrechtlichem Charakter ist die:

Förderverein Freiwillige Feuerwehr Wolfach e.V.
Kinzigstr. 7
77709 Wolfach

Telefon Tag: 07834/537
Telefon Abend: 07834/4324

3. Cookies

Die Internetseiten des Förderverein Freiwillige Feuerwehr Wolfach e.V. verwenden Cookies. Cookies sind Textdateien, welche über einen Internetbrowser auf einem Computersystem abgelegt und gespeichert werden.

Zahlreiche Internetseiten und Server verwenden Cookies. Viele Cookies enthalten eine sogenannte Cookie-ID. Eine Cookie-ID ist eine eindeutige Kennung des Cookies. Sie besteht aus einer Zeichenfolge, durch welche Internetseiten und Server dem konkreten Internetbrowser zugeordnet werden können, in dem das Cookie gespeichert wurde. Dies ermöglicht es den besuchten Internetseiten und Servern, den individuellen Browser der betroffenen Person von anderen Internetbrowsern, die andere Cookies enthalten, zu unterscheiden. Ein bestimmter Internetbrowser kann über die eindeutige Cookie-ID wiedererkannt und identifiziert werden.

Durch den Einsatz von Cookies kann der Förderverein Freiwillige Feuerwehr Wolfach e.V. den Nutzern dieser Internetseite nutzerfreundlichere Services bereitstellen, die ohne die Cookie-Setzung nicht möglich wären.

Mittels eines Cookies können die Informationen und Angebote auf unserer Internetseite im Sinne des Benutzers optimiert werden. Cookies ermöglichen uns, wie bereits erwähnt, die Benutzer unserer Internetseite wiederzuerkennen. Zweck dieser Wiedererkennung ist es, den Nutzern die Verwendung unserer Internetseite zu erleichtern. Der Benutzer einer Internetseite, die Cookies verwendet, muss beispielsweise nicht bei jedem Besuch der Internetseite erneut seine Zugangsdaten eingeben, weil dies von der Internetseite und dem auf dem Computersystem des Benutzers abgelegten Cookie übernommen wird.

Die betroffene Person kann die Setzung von Cookies durch unsere Internetseite jederzeit mittels einer entsprechenden Einstellung des genutzten Internetbrowsers verhindern und damit der Setzung von Cookies dauerhaft widersprechen. Ferner können bereits gesetzte Cookies jederzeit über einen Internetbrowser oder andere Softwareprogramme gelöscht werden. Dies ist in allen gängigen Internetbrowsern möglich. Deaktiviert die betroffene Person die Setzung von Cookies in dem genutzten Internetbrowser, sind unter Umständen nicht alle Funktionen unserer Internetseite vollumfänglich nutzbar.

4. Erfassung von allgemeinen Daten und Informationen

Die Internetseite des Förderverein Freiwillige Feuerwehr Wolfach e.V. erfasst mit jedem Aufruf der Internetseite durch eine betroffene Person oder ein automatisiertes System eine Reihe von allgemeinen Daten und Informationen. Diese allgemeinen Daten und Informationen werden in den Logfiles des Servers gespeichert. Erfasst werden können die (1) verwendeten Browsertypen und Versionen, (2) das vom zugreifenden System verwendete Betriebssystem, (3) die Internetseite, von welcher ein zugreifendes System auf unsere Internetseite gelangt (sogenannte Referrer), (4) die Unterwebseiten, welche über ein zugreifendes System auf unserer Internetseite angesteuert werden, (5) das Datum und die Uhrzeit eines Zugriffs auf die Internetseite, (6) eine Internet-Protokoll-Adresse (IP-Adresse), (7) der Internet-Service-Provider des zugreifenden Systems und (8) sonstige ähnliche Daten und Informationen, die der Gefahrenabwehr im Falle von Angriffen auf unsere informationstechnologischen Systeme dienen.

Bei der Nutzung dieser allgemeinen Daten und Informationen zieht der Förderverein Freiwillige Feuerwehr Wolfach e.V. keine Rückschlüsse auf die betroffene Person. Diese Informationen werden vielmehr benötigt, um (1) die Inhalte unserer Internetseite korrekt auszuliefern, (2) die Inhalte unserer Internetseite sowie die Werbung für diese zu optimieren, (3) die dauerhafte Funktionsfähigkeit unserer informationstechnologischen Systeme und der Technik unserer Internetseite zu gewährleisten sowie (4) um Strafverfolgungsbehörden im Falle eines Cyberangriffes die zur Strafverfolgung notwendigen Informationen bereitzustellen. Diese anonym erhobenen Daten und Informationen werden durch den Förderverein Freiwillige Feuerwehr Wolfach e.V. daher einerseits statistisch und ferner mit dem Ziel ausgewertet, den Datenschutz und die Datensicherheit in unserem Unternehmen zu erhöhen, um letztlich ein optimales Schutzniveau für die von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten sicherzustellen. Die anonymen Daten der Server-Logfiles werden getrennt von allen durch eine betroffene Person angegebenen personenbezogenen Daten gespeichert.

5. Routinemäßige Löschung und Sperrung von personenbezogenen Daten

Der für die Verarbeitung Verantwortliche verarbeitet und speichert personenbezogene Daten der betroffenen Person nur für den Zeitraum, der zur Erreichung des Speicherungszwecks erforderlich ist oder sofern dies durch den Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber oder einen anderen Gesetzgeber in Gesetzen oder Vorschriften, welchen der für die Verarbeitung Verantwortliche unterliegt, vorgesehen wurde.

Entfällt der Speicherungszweck oder läuft eine vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber oder einem anderen zuständigen Gesetzgeber vorgeschriebene Speicherfrist ab, werden die personenbezogenen Daten routinemäßig und entsprechend den gesetzlichen Vorschriften gesperrt oder gelöscht.

6. Rechte der betroffenen Person

  • a)    Recht auf Bestätigung

Jede betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber eingeräumte Recht, von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob sie betreffende personenbezogene Daten verarbeitet werden. Möchte eine betroffene Person dieses Bestätigungsrecht in Anspruch nehmen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

  • b)    Recht auf Auskunft

Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, jederzeit von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen unentgeltliche Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten personenbezogenen Daten und eine Kopie dieser Auskunft zu erhalten. Ferner hat der Europäische Richtlinien- und Verordnungsgeber der betroffenen Person Auskunft über folgende Informationen zugestanden:

    • die Verarbeitungszwecke
    • die Kategorien personenbezogener Daten, die verarbeitet werden
    • die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die personenbezogenen Daten offengelegt worden sind oder noch offengelegt werden, insbesondere bei Empfängern in Drittländern oder bei internationalen Organisationen
    • falls möglich die geplante Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden, oder, falls dies nicht möglich ist, die Kriterien für die Festlegung dieser Dauer
    • das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der sie betreffenden personenbezogenen Daten oder auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung
    • das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde
    • wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden: Alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten
    • das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Artikel 22 Abs.1 und 4 DS-GVO und — zumindest in diesen Fällen — aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person

Ferner steht der betroffenen Person ein Auskunftsrecht darüber zu, ob personenbezogene Daten an ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt wurden. Sofern dies der Fall ist, so steht der betroffenen Person im Übrigen das Recht zu, Auskunft über die geeigneten Garantien im Zusammenhang mit der Übermittlung zu erhalten.

Möchte eine betroffene Person dieses Auskunftsrecht in Anspruch nehmen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

  • c)    Recht auf Berichtigung

Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, die unverzügliche Berichtigung sie betreffender unrichtiger personenbezogener Daten zu verlangen. Ferner steht der betroffenen Person das Recht zu, unter Berücksichtigung der Zwecke der Verarbeitung, die Vervollständigung unvollständiger personenbezogener Daten — auch mittels einer ergänzenden Erklärung — zu verlangen.

Möchte eine betroffene Person dieses Berichtigungsrecht in Anspruch nehmen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

  • d)    Recht auf Löschung (Recht auf Vergessen werden)

Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, von dem Verantwortlichen zu verlangen, dass die sie betreffenden personenbezogenen Daten unverzüglich gelöscht werden, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft und soweit die Verarbeitung nicht erforderlich ist:

    • Die personenbezogenen Daten wurden für solche Zwecke erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet, für welche sie nicht mehr notwendig sind.
    • Die betroffene Person widerruft ihre Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DS-GVO oder Art. 9 Abs. 2 Buchstabe a DS-GVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung.
    • Die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 1 DS-GVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein, und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 2 DS-GVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein.
    • Die personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet.
    • Die Löschung der personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten erforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt.
    • Die personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DS-GVO erhoben.

Sofern einer der oben genannten Gründe zutrifft und eine betroffene Person die Löschung von personenbezogenen Daten, die bei dem Förderverein Freiwillige Feuerwehr Wolfach e.V.  gespeichert sind, veranlassen möchte, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden. Der Mitarbeiter der Förderverein Freiwillige Feuerwehr Wolfach e.V. wird veranlassen, dass dem Löschverlangen unverzüglich nachgekommen wird.

Wurden die personenbezogenen Daten von dem Förderverein Freiwillige Feuerwehr Wolfach e.V. öffentlich gemacht und ist unser Unternehmen als Verantwortlicher gemäß Art. 17 Abs. 1 DS-GVO zur Löschung der personenbezogenen Daten verpflichtet, so trifft die Förderverein Freiwillige Feuerwehr Wolfach e.V. unter Berücksichtigung der verfügbaren Technologie und der Implementierungskosten angemessene Maßnahmen, auch technischer Art, um andere für die Datenverarbeitung Verantwortliche, welche die veröffentlichten personenbezogenen Daten verarbeiten, darüber in Kenntnis zu setzen, dass die betroffene Person von diesen anderen für die Datenverarbeitung Verantwortlichen die Löschung sämtlicher Links zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien oder Replikationen dieser personenbezogenen Daten verlangt hat, soweit die Verarbeitung nicht erforderlich ist. Der Förderverein Freiwillige Feuerwehr Wolfach e.V. wird im Einzelfall das Notwendige veranlassen.

  • e)    Recht auf Einschränkung der Verarbeitung

Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, von dem Verantwortlichen die Einschränkung der Verarbeitung zu verlangen, wenn eine der folgenden Voraussetzungen gegeben ist:

    • Die Richtigkeit der personenbezogenen Daten wird von der betroffenen Person bestritten, und zwar für eine Dauer, die es dem Verantwortlichen ermöglicht, die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen.
    • Die Verarbeitung ist unrechtmäßig, die betroffene Person lehnt die Löschung der personenbezogenen Daten ab und verlangt stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten.
    • Der Verantwortliche benötigt die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger, die betroffene Person benötigt sie jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
    • Die betroffene Person hat Widerspruch gegen die Verarbeitung gem. Art. 21 Abs. 1 DS-GVO eingelegt und es steht noch nicht fest, ob die berechtigten Gründe des Verantwortlichen gegenüber denen der betroffenen Person überwiegen.

Sofern eine der oben genannten Voraussetzungen gegeben ist und eine betroffene Person die Einschränkung von personenbezogenen Daten, die bei der Förderverein Freiwillige Feuerwehr Wolfach e.V.  gespeichert sind, verlangen möchte, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden. Der Förderverein Freiwillige Feuerwehr Wolfach e.V. wird die Einschränkung der Verarbeitung veranlassen.

  • f)     Recht auf Datenübertragbarkeit

Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, die sie betreffenden personenbezogenen Daten, welche durch die betroffene Person einem Verantwortlichen bereitgestellt wurden, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten. Sie hat außerdem das Recht, diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch den Verantwortlichen, dem die personenbezogenen Daten bereitgestellt wurden, zu übermitteln, sofern die Verarbeitung auf der Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DS-GVO oder Art. 9 Abs. 2 Buchstabe a DS-GVO oder auf einem Vertrag gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DS-GVO beruht und die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt, sofern die Verarbeitung nicht für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, welche dem Verantwortlichen übertragen wurde.

Ferner hat die betroffene Person bei der Ausübung ihres Rechts auf Datenübertragbarkeit gemäß Art. 20 Abs. 1 DS-GVO das Recht, zu erwirken, dass die personenbezogenen Daten direkt von einem Verantwortlichen an einen anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist und sofern hiervon nicht die Rechte und Freiheiten anderer Personen beeinträchtigt werden.

Zur Geltendmachung des Rechts auf Datenübertragbarkeit kann sich die betroffene Person jederzeit an Förderverein Freiwillige Feuerwehr Wolfach e.V. wenden.

  • g)    Recht auf Widerspruch

Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung sie betreffender personenbezogener Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 Buchstaben e oder f DS-GVO erfolgt, Widerspruch einzulegen. Dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling.

Die Förderverein Freiwillige Feuerwehr Wolfach e.V. verarbeitet die personenbezogenen Daten im Falle des Widerspruchs nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die den Interessen, Rechten und Freiheiten der betroffenen Person überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

Verarbeitet die Förderverein Freiwillige Feuerwehr Wolfach e.V. personenbezogene Daten, um Direktwerbung zu betreiben, so hat die betroffene Person das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung der personenbezogenen Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen. Dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht. Widerspricht die betroffene Person gegenüber der Förderverein Freiwillige Feuerwehr Wolfach e.V. der Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung, so wird die Förderverein Freiwillige Feuerwehr Wolfach e.V. die personenbezogenen Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeiten.

Zudem hat die betroffene Person das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, gegen die sie betreffende Verarbeitung personenbezogener Daten, die bei der Förderverein Freiwillige Feuerwehr Wolfach e.V. zu wissenschaftlichen oder historischen Forschungszwecken oder zu statistischen Zwecken gemäß Art. 89 Abs. 1 DS-GVO erfolgen, Widerspruch einzulegen, es sei denn, eine solche Verarbeitung ist zur Erfüllung einer im öffentlichen Interesse liegenden Aufgabe erforderlich.

Zur Ausübung des Rechts auf Widerspruch kann sich die betroffene Person direkt Förderverein Freiwillige Feuerwehr Wolfach e.V.  wenden. Der betroffenen Person steht es ferner frei, im Zusammenhang mit der Nutzung von Diensten der Informationsgesellschaft, ungeachtet der Richtlinie 2002/58/EG, ihr Widerspruchsrecht mittels automatisierter Verfahren auszuüben, bei denen technische Spezifikationen verwendet werden.

  • h)    Automatisierte Entscheidungen im Einzelfall einschließlich Profiling

Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung — einschließlich Profiling — beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden, die ihr gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt, sofern die Entscheidung (1) nicht für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen der betroffenen Person und dem Verantwortlichen erforderlich ist, oder (2) aufgrund von Rechtsvorschriften der Union oder der Mitgliedstaaten, denen der Verantwortliche unterliegt, zulässig ist und diese Rechtsvorschriften angemessene Maßnahmen zur Wahrung der Rechte und Freiheiten sowie der berechtigten Interessen der betroffenen Person enthalten oder (3) mit ausdrücklicher Einwilligung der betroffenen Person erfolgt.

Ist die Entscheidung (1) für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen der betroffenen Person und dem Verantwortlichen erforderlich oder (2) erfolgt sie mit ausdrücklicher Einwilligung der betroffenen Person, trifft die Förderverein Freiwillige Feuerwehr Wolfach e.V.  angemessene Maßnahmen, um die Rechte und Freiheiten sowie die berechtigten Interessen der betroffenen Person zu wahren, wozu mindestens das Recht auf Erwirkung des Eingreifens einer Person seitens des Verantwortlichen, auf Darlegung des eigenen Standpunkts und auf Anfechtung der Entscheidung gehört.

Möchte die betroffene Person Rechte mit Bezug auf automatisierte Entscheidungen geltend machen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

  • i)      Recht auf Widerruf einer datenschutzrechtlichen Einwilligung

Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, eine Einwilligung zur Verarbeitung personenbezogener Daten jederzeit zu widerrufen.

Möchte die betroffene Person ihr Recht auf Widerruf einer Einwilligung geltend machen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

7. Rechtsgrundlage der Verarbeitung

Art. 6 I lit. a DS-GVO dient unserem Unternehmen als Rechtsgrundlage für Verarbeitungsvorgänge, bei denen wir eine Einwilligung für einen bestimmten Verarbeitungszweck einholen. Ist die Verarbeitung personenbezogener Daten zur Erfüllung eines Vertrags, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, erforderlich, wie dies beispielsweise bei Verarbeitungsvorgängen der Fall ist, die für eine Lieferung von Waren oder die Erbringung einer sonstigen Leistung oder Gegenleistung notwendig sind, so beruht die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. b DS-GVO. Gleiches gilt für solche Verarbeitungsvorgänge die zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich sind, etwa in Fällen von Anfragen zur unseren Produkten oder Leistungen. Unterliegt unser Unternehmen einer rechtlichen Verpflichtung durch welche eine Verarbeitung von personenbezogenen Daten erforderlich wird, wie beispielsweise zur Erfüllung steuerlicher Pflichten, so basiert die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. c DS-GVO. In seltenen Fällen könnte die Verarbeitung von personenbezogenen Daten erforderlich werden, um lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person zu schützen. Dies wäre beispielsweise der Fall, wenn ein Besucher in unserem Betrieb verletzt werden würde und daraufhin sein Name, sein Alter, seine Krankenkassendaten oder sonstige lebenswichtige Informationen an einen Arzt, ein Krankenhaus oder sonstige Dritte weitergegeben werden müssten. Dann würde die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. d DS-GVO beruhen. Letztlich könnten Verarbeitungsvorgänge auf Art. 6 I lit. f DS-GVO beruhen. Auf dieser Rechtsgrundlage basieren Verarbeitungsvorgänge, die von keiner der vorgenannten Rechtsgrundlagen erfasst werden, wenn die Verarbeitung zur Wahrung eines berechtigten Interesses unseres Unternehmens oder eines Dritten erforderlich ist, sofern die Interessen, Grundrechte und Grundfreiheiten des Betroffenen nicht überwiegen. Solche Verarbeitungsvorgänge sind uns insbesondere deshalb gestattet, weil sie durch den Europäischen Gesetzgeber besonders erwähnt wurden. Er vertrat insoweit die Auffassung, dass ein berechtigtes Interesse anzunehmen sein könnte, wenn die betroffene Person ein Kunde des Verantwortlichen ist (Erwägungsgrund 47 Satz 2 DS-GVO).

8. Berechtigte Interessen an der Verarbeitung, die von dem Verantwortlichen oder einem Dritten verfolgt werden

Basiert die Verarbeitung personenbezogener Daten auf Artikel 6 I lit. f DS-GVO ist unser berechtigtes Interesse die Durchführung unserer Geschäftstätigkeit zugunsten des Wohlergehens all unserer Mitarbeiter und unserer Anteilseigner.

9. Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden

Das Kriterium für die Dauer der Speicherung von personenbezogenen Daten ist die jeweilige gesetzliche Aufbewahrungsfrist. Nach Ablauf der Frist werden die entsprechenden Daten routinemäßig gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Vertragserfüllung oder Vertragsanbahnung erforderlich sind.

10. Gesetzliche oder vertragliche Vorschriften zur Bereitstellung der personenbezogenen Daten; Erforderlichkeit für den Vertragsabschluss; Verpflichtung der betroffenen Person, die personenbezogenen Daten bereitzustellen; mögliche Folgen der Nichtbereitstellung

Wir klären Sie darüber auf, dass die Bereitstellung personenbezogener Daten zum Teil gesetzlich vorgeschrieben ist (z.B. Steuervorschriften) oder sich auch aus vertraglichen Regelungen (z.B. Angaben zum Vertragspartner) ergeben kann. Mitunter kann es zu einem Vertragsschluss erforderlich sein, dass eine betroffene Person uns personenbezogene Daten zur Verfügung stellt, die in der Folge durch uns verarbeitet werden müssen. Die betroffene Person ist beispielsweise verpflichtet uns personenbezogene Daten bereitzustellen, wenn unser Unternehmen mit ihr einen Vertrag abschließt. Eine Nichtbereitstellung der personenbezogenen Daten hätte zur Folge, dass der Vertrag mit dem Betroffenen nicht geschlossen werden könnte. Vor einer Bereitstellung personenbezogener Daten durch den Betroffenen muss sich der Betroffene an einen unserer Mitarbeiter wenden. Unser Mitarbeiter klärt den Betroffenen einzelfallbezogen darüber auf, ob die Bereitstellung der personenbezogenen Daten gesetzlich oder vertraglich vorgeschrieben oder für den Vertragsabschluss erforderlich ist, ob eine Verpflichtung besteht, die personenbezogenen Daten bereitzustellen, und welche Folgen die Nichtbereitstellung der personenbezogenen Daten hätte.

11. Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung

Als verantwortungsbewusstes Unternehmen verzichten wir auf eine automatische Entscheidungsfindung oder ein Profiling.

Diese Datenschutzerklärung wurde durch den Datenschutzerklärungs-Generator der DGD Deutsche Gesellschaft für Datenschutz GmbH, die als Externer Datenschutzbeauftragter Hamburg tätig ist, in Kooperation mit dem Kölner IT- und Datenschutz Anwalt Christian Solmecke erstellt.

Verantwortlich für den Inhalt:

Förderverein Freiwillige Feuerwehr Wolfach e.V.
Kinzigstr. 7
77709 Wolfach

Telefon Tag: 07834/537
Telefon Abend: 07834/4324

 

Vertreten durch den Vorsitzenden Erich Sattler.

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Eintragung im Vereinsregister:

Amtsgericht Wolfach, VR 621

 

Steuernummer: 14048/27665

 

Haftungsausschluss:

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An dieser Stelle möchten wir Firmen und Personen danken, welche uns über die Jahre unterstützt haben:

 

     
geiger Geiger Raumkonzepte  
sparkasse Sparkasse Wolfach  
mineralienhalde Mineralienhalde Grube Clara  
ms_automotive

MS Automotive GmbH, Mario Stoll

 
Firner Firner Präzisionsdrehteile GmbH  
Heinzelmann Gebr. Heinzelmann  
mosmann_stephan Stephan Mosmann, Stuttgart  
Spedition_Borho Spedition Borho  
Fahrschul_Verleih_Heitzmann Gottfried Heitzmann  
hilberer_kathrin Kathrin Hilberer  
Optik_Brucker Optik Brucker GmbH  
springmann Hubert und Dorothea Springmann, Wolfach
 
Volksbank Volksbank Kinzigtal eG  
Trachtenkapelle Kinzigtal Trachtenkapelle Kinzigtal e.V.  
Parkinson Parkinson-Klinik Wolfach  
armbruster_andreas

Andreas Armbruster,
Hornberg

 
vega VEGA Grieshaber KG  
wolber Wolber Kommunikation Vielen Dank für die pfiffige Idee mit der Benz-Aktie und die Gestaltung und den Druck des Flyers und der Benz-Aktien
autohaus_waeschle Autohaus Wäschle Danke für die unzähligen kleinen Hilfen wie Bereitstellen von Anhänger oder Ducato oder auch für das ein oder andere Frühstück
schmider_planungsbuero Schmider Planungsbüro vielen Dank für die Ausdrucke unserer Stellwände
gewerbeverein Gewerbeverein Wolfach Der Gewerbeverein verkaufte zur Weihnachtszeit zu Gunsten des Benz Glühwein, herzlichen Dank.
ffv bretten logo Feuerwehr Bretten Vielen Dank für Eure Bereitschaft uns in Sachen Scheibenrahmen zu unterstützten.
land Land Baden-Württemberg Einen nicht benötigten Teil einer Halle können wir zum Wiederaufbau nutzen, vielen Dank.
mueller Uwe Müller Hat uns den Benz in die Übergangsgarage nach Kirnbach gebracht
raiffeisen Raiffeisen Kinzigtal eG Welche uns sehr oft den LKW zum Transport des Benz`bereitgestellt hat
haas Spedition Haas, Schiltach mit dem Fahrer Bernd Rupprecht, welcher den Benz auch zu den entlegendsten Oldtimertreffen gefahren hat
echle Hartstahl Echle GmbH Vielen Dank für die zur Verfügungstellung der Benzgarage vor dem verheerenden Brand
wolfach Stadt Wolfach Der Stadt Wolfach und dem städtischen Forst für die Bereitstellung eines Unterstellplatzes für den Benz

 

Im Jahr 1985 konnte die Feuerwehr Wolfach ihr 125 jähriges Jubiläum feiern. Zu diesem Anlass bemühte sich der Kassier Erich Mosmann den alten Benz wieder ausfindig zu machen, was ihm leider nicht gelang.
Der Feuerwehrausflug 1992 führte die Feuerwehr Wolfach zum Feuerwehrmuseum Waldmannshofen. Am Ausflugswochenende fand in Waldmannshofen eine größere Oldtimerausstellung statt. Ehrenkommandant Franz Brahm und Kassier Erich Mosmann nutzten die Gelegenheit uns sprachen den Beauftragten des Landesfeuerwehrverbands, Kreisbrandmeister Karl Hermann aus Tübingen an und baten ihn, bei der Suche nach dem "alten Benz" behilflich zu sein. Nachdem im August 1992 nochmals mit Karl Hermann Kontakt aufgenommen wurde, konnte dieser schon Mitte September 1992 die ersten Bilder vom "alten Benz" schicken. Es war eindeutig die erste Wolfacher Motorspritze.
Sie befand sich noch immer in Besitz des Allgemeinen Schnauferl-Club e.V. Landesgruppe Westfalen (ASC). Mit dem ASC wurde von Stephan Mosmann sofort Kontakt aufgenommen und Interesse an einem Rückkauf des "alten Benz" bekundet.

Der Rückkauf

Im März 1993 brach eine Abordnung der Feuerwehr Wolfach zu einer ersten Besichtigung des "alten Benz" nach Obernkirchen in Westfalen auf. Er war bei der Flugplatzfeuerwehr des Bundeswehrflughafens Achum untergestellt. Nach etlichen Schreiben und Gesprächen konnte sich der ASC im Januar 1994 zum Verkauf des "alten Benz" an die Feuerwehr Wolfach entschließen.

Am 11. März 1994 war es dann soweit. Eine neunköpfige Abordnung der Feuerwehr brach zum Rücktransport des alten Benz auf. Nach fast 24 Jahren traf das Fahrzeug am Samstagnachmittag wieder in Wolfach ein, wo es nicht nur von den Feuerwehrangehörigen, sondern auch von der Wolfacher Bevölkerung und der am Feuerwehrgerätehaus versammelten Stadtkapelle begrüßt wurde.

Nachdem das Fahrzeug nunmehr in seine ursprüngliche Heimat zurückgekehrt war, begann eine Gruppe von jungen Feuerwehrangehörigen unter der Leitung von Kurt Sum mit der Renovierung.

 

Die Renovierung
Bevor die Renovierung aber in Angriff genommen werden konnte, musste ein Platz gefunden werden, wo der Benz während dieser Zeit untergebracht werden konnte. Das Gerätehaus kam dafür aus verschiedenen Gründen nicht in Frage.
Glücklicherweise hat sich Kamerad Norbert Sum bereit erklärt, ein Raum neben seiner Blechnerwerkstatt zur Verfügung zu stellen. Da dieser Raum für die Renovierung in seinem damaligen Zustand nicht geeignet war, musste von mehreren Feuerwehrkameraden erst eine Zwischendecke eingezogen und kleinere Reparaturen ausgeführt werden, um den Benz währen der Renovierung unterstellen zu können.

Nachdem die Platzfrage zufriedenstellend geklärt war, wurde das Fahrzeug vom Gerätehaus, wo es nach der Ankunft untergebracht war, im April 1995 zur Blechnerei Sum geschleppt. Am Lenkrad des Benz saß nicht - wie man eigentlich annehmen könnte ein Feuerwehrmann - sondern der als "General" bekannte Bürgerwehrangehörige Werner Buchholz, dem diese Fahrt so gefallen hat, dass er uns anschließend immer wieder mit Maschinen und Material ausgeholfen hat.

Bevor mit der eigentlichen Renovierung begonnen werden konnte wurden unzählige Fotos und Zeichnungen von jedem nur erdenklichen Detail gemacht. So wurde verhindert, dass der spätere Zusammenbau einem Puzzle gleich kommt. Dies war notwendig, weil wir trotz größter Bemühungen nicht geschafft haben, exakte Pläne des Fahrzeugs zu bekommen. Auch die Herstellerfirma konnte uns nicht weiterhelfen. Nach dem Abschluss dieser Dokumentation, die mehrere Ordner umfasst, wurde das Fahrzeug Stück für Stück auseinander gebaut.

Die Armaturen, die aus Messing bestehen und die übrigen Messingteile am Fahrzeug wurden in Handarbeit aufpoliert. Das Fahrgestell und der Aufbau wurden sandgestrahlt und anschließend in den Originalfarben neu lackiert. Die Holzverkleidung und Holzkästen mussten zum großen Teil ersetzt werden - nach über 70 Jahren und einer wechselhaften Geschichte mit großer Beanspruchung ist dies nur allzu verständlich.

Der Motor wurde nicht auseinandergebaut sondern lediglich von innen gereinigt. Für diese Vorgehensweise hatten wir uns entschieden, weil der Motor in den früheren Jahren nicht stark beansprucht worden war, und eine grundlegende Renovierung zu teuer gekommen wäre. Im Juni 1995 wurde der Motor wieder in den Rahmen eingebaut. Da die Stadt Wolfach als Narrenhochburg im Kinzigtal bekannt ist, haben es einige Feuerwehrleute nicht ausgehalten und am 11.11.1995 den Motor zum erstenmal wieder gestartet. Nach übereinstimmender Aussage von mehreren Beteiligten war es 11.11 Uhr als dieser historische Moment stattfand. Die Pumpe des Benz wurde unter Regie des Gerätewarts Werner Hauer zerlegt und überholt, so dass sie heute die gleiche Leistung bringt wie bei ihrem ersten Einsatz.

Nach dem Zusammenbau des Benz war am 9. August 1996 der große Tag gekommen. Die erste Jungfernfahrt nach der Renovierung wurde gewagt. Man kann sich die Freud aller an der Renovierung beteiligten vorstellen, als der Traum wahr wurde und der Motor angesprungen ist. Bei dieser ersten Ausfahrt beschränkte man sich verständlicherweise auf die näheren Umgebung, da man dem Fahrzeug noch nicht allzuviel zumuten wollte. De Einbau der Pumpe erfolgte am 19. August 1996.

Als größtes Problem stellte sich im Laufe der Renovierung die Reifen heraus. Das Fahrzeug besitzt, wie bereits erwähnt, Vollgummireifen, die im laufe der Jahre gelitten haben. Erschwerend kommt der Umstand hinzu, dass die Reifengröße nicht mehr dem heutigen Standard entspricht. Trotz vieler Telefonate und einem umfangreichen Schriftverkehr konnte dieses Problem bisher nicht gelöst werden. Einige Firmen konnten nicht weiterhelfen, da die ursprüngliche Gußform nicht mehr vorhanden sind und bei Firmen, die bereit gewesen wären neue Vollgummireifen herzustellen ist dies an den hohen Kosten gescheitert. Da wir bisher alle Schwierigkeiten und Hürden im Zusammenhang mit der Renovierung gemeistert haben, sind wir zuversichtlich, dass auch die Reifenfrage in absehbarer Zeit gelöst werden kann.

Selbstverständlich ist die Renovierung nicht so einfach und problemlos verlaufen wie man es sich aus dem geschilderten vielleicht vorstellen könnte. Viele Firmen, bei denen Feuerwehrkameraden beschäftigt sind, haben uns mit Material geholfen oder ihre Maschinen bzw ihr technisches Know How unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Ohne diese wäre die Renovierung dieses, nicht nur für die Feuerwehr der Stadt Wolfach, historischen Fahrzeugs nicht möglich gewesen.

(Artikel aus der Festschrift zum Oldtimertreffen 1998)

 

Im Jahre 1925 brannte die Stadtmühle an der heutigen Stadtbrücke ab. Das Feuer drohte auf die  nahegelegene Häuser überzuspringen. Die Mehlsäcke explodierten kanonschußartig und Augenzeugen beobachteten, wie das Feuer gleich einer Lunte entlang der mit Mehlstaub bedeckten Balken lief. Da man das schlimmste für die Stadt befürchtete, rief man auswärtige Hilfe. Entscheidend für die Verhinderung einer weiteren Brandkatastrophe war vor allem der Einsatz der Werkfeuerwehr der Schramberger Firma Junghans, die mit einer Motorspritze am Brandherd erschienen war. Dieser Brand hatten den Verantwortlichen gezeigt, dass nur eine mechanisch betriebene Spritze ein wirksames Brandbekämpfungsmittel darstellte.

Die Stadt entschloss sich deshalb auf Vorschlag der Feuerwehr zum Kauf einer Motorspritze, obwohl zu diesem Zeitpunkt die Finanzierung zum größten Teil noch offen war. Bereits am 6. November 1925 führten die Benzwerke Gaggenau eine Autospritze vor. Die Vorführung fand vor dem Rathaus statt, wobei das Wasser aus dem damaligen Riesner entnommen wurde.

Diese Vorführung, von der auch in der Ausgabe der damaligen Heimatzeitung "Der Kinzigtäler" berichtet wurde, hat wohl alle Anwesenden von den Qualitäten des Benz überzeugt. Nur aus diesem Grund ist es wohl zu erklären, dass schon am 2. Dezember 1925 ein Fahrzeug der Benzwerke Gaggenau zum Preis von 27.916,50 Reichsmark gekauft wurde. Da die Auslieferung bereits am 20. Januar 1926, gerade sechs Wochen später erfolgte, kann man davon ausgehen, dass die Fahrzeuge zu dieser Zeit "auf Halde" produziert wurden.

Bei der schwierigen Frage der Finanzierung hat man versucht, von den Wolftalgemeinden Oberwolfach, Schapbach und Bad Rippoldsau sowie dem katholischen Stiftungsrat Bad Rippoldsau und dem Kreis Offenburg einen Zuschuss zu erhalten. Begründet wurde dies seitens der Stadt Wolfach mit dem Hinweis auf mögliche überörtliche Einsätze.

Am 24. Februar 1926 wurde die erste motorisierte Autospritze der Feuerwehr Wolfach schließlich zum Straßenverkehr zugelassen.

Markante Einsätze
Im Jahr 1938 musste die Feuerwehr Wolfach zu einem Brand nach Oberwolfach ausrücken. Im Anschluss an diesen Brand wurde von verschiedenen Seiten innerhalb der Feuerwehr Kritik am schlechten Wartungszustand geübt. Wie wichtig der Benz für die Überlandhilfe im ehemaligen Kreis Wolfach war, zeigt sich darin, dass das Fahrzeug in der Zeit von 1926 bis 1940 bei 22 Brandfällen außerhalb des Stadtgebiets eingesetzt werden musste.
Am 11. August 1944 musste der Benz um 17.15 Uhr nach Straßburg ausrücken, um sich an den Löscharbeiten nach einem Bomberangriff zu beteiligen. Die Spritze war bis 24.00 Uhr an den Löschmaßnahmen beteiligt und kehrte am 12. August 1944 gegen 6.00 Uhr morgens wieder nach Wolfach zurück. Feuerwehrkameraden, die bei diesem Einsatz dabei waren, erzählen noch heute davon, wie die neueren Fahrzeuge, die bereits luftbereift waren auf Grund der überall in den Straßen herumliegenden Glassplitter mit platten Reifen liegengeblieben sind. Lediglich die Wolfacher Motorspritze, die Vollgummireifen besitzt, hatte nicht mit derartigen Problemen zu kämpfen und konnte ihren Einsatz erfolgreich beenden.

Nach Ende des Kriegs wurde die grüne Lackierung, die während der Diktatur an allen Fahrzeugen der Feuerschutzpolizei vorgeschrieben war wieder entfernt und der Benz bekam seinen alten roten Anstrich. In diesem Tagen musste die Feuerwehr Wolfach darum kämpfen, dass das Fahrzeug in Wolfach bleiben konnte. Die französischen Streitkräfte wollten die Motorspritze nach Frankreich überführen. Nur mit größter Mühe konnten die zuständigen Stellen davon überzeugt werden, dass der Brandschutz nicht nur in der Stadt, sondern im gesamten Kreis Wolfach von der Motorspritze abhängig war und eine Überführung des Fahrzeugs nach Frankreich sich auf den Brandschutz katastrophal ausgewirkt hätte.

Schloßbrand
In der Nacht zum 23. Januar 1947 kam eine der größten Bewährungsproben für den Benz. Beim Brand des Nordflügels des alten Fürstenberger Schlosses drohte der Stadt Wolfach eine Brandkatastrophe großen Ausmaßes, da der Wind die Funken auf die Stadt zutrieb. Stundenlang kämpften die Feuerwehrangehörigen aus Wolfach und den umliegenden Gemeinden Seite an Seite bei minus 16 Grad, um die aufziehende Katastrophe zu verhindern. In letzter Minute drehte der Wind, so dass ein Übergreifen der Flammen auf umliegende Gebäude verhindert werden konnte.

Der Verkauf
Am 5. Oktober 1961 wurde dem Fahrzeug zum ersten mal die Zulassung auf Grund technischer Mängel entzogen. Diese wurde allerdings nach umfangreichen Reparaturarbeiten wieder erteilt. 1967 wurde vom Feuerwehrausschuss empfohlen die Benz Motorspritze zu verkaufen. Diesem Ansinnen des Feuerwehrausschusses hat der Stadtrat wenige Tage später mit einem Beschluss über den Verkauf der Motospritze zum Preis von 5.000 Mark entsprochen.
Durch einen Fehler des damaligen Bürgermeisteramts konnte das Fahrzeug nicht - wie ursprünglich geplant - an eine Brauerei verkauft werden. Durch eine Namensverwechslung wurde das Fahrzeug der Stuttgarter Dinkelacker Brauerei und nicht der Böblinger Schönbuchbrauerei, deren Eigentümer Dinkelacker hieß, zum Kauf angeboten. Diese Namensverwechslung muss im nachhinein allerdings als Glücksfall angesehen werden. Es kann sich jeder vorstellen, wie das Fahrzeug bei einem Verkauf zu einer fahrenden "Zapfstelle" verkommen wäre.
Nach weiteren vergeblichen Versuchen die Motorspritze zu verkaufen, wurde sie 1970 an den Allgemeinen Schnauferl-Club e.V., Landesgruppe Westfalen, zum Preis von 2.400 DM verkauft. Am 8. Mai 1970 verließ die "Alte", wie das Fahrzeug seit langen Jahren liebevoll genannt wurde, Wolfach.

(Artikel aus der Festschrift zum Oldtimertreffen 1998)

Die Feuerwehr Wolfach musste sich gestern beim Einsatz im Gewerbegebiet am Straßburgerhof von ihrer Oldtimer-Kraftfahrspritze verabschieden. Das Fahrzeug parkte in der Lagerhalle die in Flammen stand. Für den historischen Benz der Wolfacher Wehr kam jeder Rettungsversuch zu spät.

Rund 120 Rettungskräfte im Einsatz

Gegen 9 Uhr meldete ein Anwohner am Sonntag, 20. November 2011, den Brand in der Lagerhalle des Betriebs Hartstahl Echle im Wolfacher Gewerbegebiet in der »Unteren Zinne«. Das Garagenlager der Produktionshalle brannte. In dieser Halle stand das historische Fahrzeug der Wolfacher Feuerwehr.

Rund 120 Rettungskräfte versuchten zu retten, was zu retten war. Drei Feuerwehrmänner versuchten den 2,5-Tonner mit Muskelkraft aus der Halle zu schieben. Doch erst als ein Wagen mit Abschleppseil vor Ort war, konnte das Fahrzeug ins Freie befördert werden. Es war bereits in Brand geraten. Ungläubig standen die Feuerwehrmänner vor der ausgebrannten Karosserie, in die die Kameraden der Historischen Gruppe rund 5000 Arbeitsstunden investiert haben.

Fahrzeug hatte einen unersetzbaren Wert

Kommandant Christoph Mayer ist fassungslos angesichts des Verlusts: »Das Fahrzeug hatte einen unersetzbaren Wert. Es hängen sehr viele Emotionen an diesem Auto. Für den ein oder anderen ist es, als wäre ein Kind gestorben. Der Verlust hat alle Wehrler bis ins Mark getroffen.«Bürgermeisterstellvertreter Manfred Schafheutle, der selbst der Historischen Gruppe der Wehr angehört ist ebenfalls fassungslos. »Es ist sehr tragisch, dass das Aushängeschild der Wehr nicht mehr da ist. Aber ich bin zuversichtlich, dass das noch nicht das Ende des Benz gewesen ist. Die Benztruppe steht und es ist noch zu früh, um ihn ganz abzuschreiben. Es wird mit Sicherheit eine Herkulesaufgabe«, so Schafheutle. Man müsse das positive sehen. Schließlich seien ein Vollbrand und das Übergreifen der Flammen auf die Lackieranlage verhindert worden.

"Alte" und "Goldstück"

Blick zurück: 1926 hat die Feuerwehr die Kraftfahrspritze für 28.000 Reichsmark gekauft. Im Zweiten Weltkrieg musste die »Alte«, wie sie von Liebhabern genannt wurde, nach Straßburg. Dort waren alle anderen Fahrzeuge mit Luftreifen steckengeblieben – die »Alte« hatte Vollgummireifen und kämpfte sich 1944 durch die Trümmer. 1967 wurde das Auto ausgemustert und 1970 verkauft.
20 Jahre später hatte eine Gruppe von Feuerwehrmännern die Idee, das Fahrzeug wiederzubeschaffen. Die Wehrler suchten nach dem »Goldstück«. Bei der Fliegerhortfeuerwehr der Heereswaffenschule in Bückeburg wurde die Benz-Autospritze gefunden.

Die Freude war groß, dass das Fahrzeug nicht in der Schrottpresse gelandet war. Es wurde bis auf den Rahmen auseinandergebaut. Da es keine Pläne und Zeichnungen der Karosserie gab, wurden alle Details fotografiert, sodass das Fahrzeug problemlos wieder zusammengebaut werden konnte

Die Armaturen aus Messing wurden aufpoliert, das Fahrgestell und der Aufbau sandgestrahlt und in den Originalfarben lackiert. 1997 kam die »Alte« tatsächlich durch den TÜV und war seitdem der ganze Stolz der Historischen Gruppe. Bei vielen Oldtimertreffen konnte der Benz begutachtet werden. Und die Mitglieder der historischen Gruppe haben sich sogar stilechte Mannschaftsbekleidung aus den 20er-Jahren fertigen lassen.

Die Messinghelme mit Roßhaarbusch und Schuppenbändern kamen von einem Spezialisten und komplettierten das Gesamtbild. Bei vielen Demonstrationen bewiesen die Hobbyschrauber, dass sogar die alte Pumpe wieder einsatzfähig war. Das glänzende Rot, die helle Alarmglocke und das Wappen auf der Fahrertür – nichts davon war nach dem Brand zu erkennen.

 

(Quelle: Offenburger Tageblatt, Autor: Meike Pollak, vielen Dank für die Überlassung)

Während der Renovierung des Benz ist die Idee aufgekommen auch eine historische Gruppe zu gründen damit dieses Fahrzeug in einem entsprechenden Rahmen präsentiert werden kann. Von der ersten Idee bis zur Verwirklichung dieses Vorhabens musste ein langer Weg zurückgelegt werden.

 

Der Messinghelm

Der Messinghelm war das erste Uniformteil dessen Anschaffung in Angriff genommen wurde. Durch eine Anzeige in der „Brandhilfe“ ist man auf die Fa. Krautmann in Pforzheim, die Helme nach historischem Vorbild anfertigt, aufmerksam geworden. Die Firma hat uns nach einem Telefonat einige Musterbilder und einen Musterhelm zukommen lassen.

Mit diesem Musterhelm haben wir dem damaligen Kommandanten der Wolfacher Bürgerwehr, Dieter Buß, einen Besuch abgestattet. Dieter Buß hat noch einen Originalhelm in seinem Besitz und so konnten wir einfach das Muster mit dem Original vergleichen. Bei diesem Vergleich haben wir festgestellt, dass es doch eine gravierende Abweichung zwischen Muster und Original gibt.

Der Musterhelm hatte einen runden Rand und der Wolfacher Helm läuft im vorderen Bereich spitz zu - die sogenannte Träufelspitze. Warum es zu dieser Träufelspitze gekommen ist, entzieht sich unserer Kenntnis, wobei ein böses Gerücht behauptet, dass es dem Träger dadurch auch in alkoholisiertem Zustand möglich war, den Helm immer richtig herum aufzusetzen.

Nach dem Vorbild dieses Originals wurde dann ein weiteres Muster angefertigt und uns einige Monate später zugeschickt. Da dieser Helm in seiner Ausführung vom Original nicht mehr zu unterschieden war wurden die Helme (12 an der Zahl) bestellt.

Nachträglich wurden für die Helme auch - immer getreu dem Original - Schuppenbänder und die dazugehörigen Rosetten und die Helmbüsche angefertigt. Die Montage der Schuppenbänder und Rosetten erfolgte in Eigenregie.

 

Die Uniformjacke

Die Anfertigung der Uniformjacke und der Uniformhose erfolgte durch die Schneiderei Wöhrle aus Gutach. Da wir auch hier auf eine noch vorhandene Originaluniform zurückgreifen konnten, war die Anfertigung der Jacke und der Hose problemlos möglich. Die Uniformjacke besteht aus Baumwolle und die Hose ist aus Leinen.

Ein Problem war die Beschaffung der Uniformknöpfe. Herr Wöhrle, der zwischenzeitlich leider verstorben ist, war zum damaligen Zeitpunkt selbst Mitglied in der Feuerwehr Gutach und versuchte bei verschiedenen Firmen Knöpfe mit dem Originalmotiv (ein Federhelmbusch über zwei gekreuzten Feuerwehrbeilen) zu bekommen.

Leider hatte er mit seiner Suche keinen Erfolg und die Idee ähnliche Knöpfe anzubringen wurde verworfen, da dadurch die gewünschte Originalität verloren geht.
Nach einigem Hin und Her hat man sich wieder an Herrn Krautmann erinnert und ihm das Problem geschildert. Und auch diesmal hat uns die Firma nicht im Stich gelassen und entsprechende Knöpfe angefertigt.

 

Die Koppel

Die Beschaffung der Koppel war auch nicht ganz so einfach. Es waren zwar noch Originalkoppel vorhanden, allerdings nicht in passender Größe. Man versuchte - ohne Erfolg - über die Narrenzunft Ehingen an entsprechende Koppel zu kommen. Auch die berühmten Gelben Seiten brachten keinen Erfolg. Es wurde zwar mit vielen Firmen gesprochen und einige waren auch bereit eigens für uns die gewünschten Koppel zu weben. Das Problem bestand aber darin, dass wir uns nicht so richtig vorstellen konnten was wir mit 10.000 m Koppel als Mindestbestellmenge anfangen sollten.

 

Wir haben dann versucht ein entsprechend breites Band zu bekommen was bei der Fa. Belz in Freiburg gelungen ist. Dieses ursprünglich beige Band wurde dann in Eigenregie doppelt zusammengenäht und anschließend entsprechend dem Original, außen schwarz und in der Mitte rot, gefärbt. In Offenburg haben wir im ehemaligen Kommandanten der Feuerwehr Zell-Weierbach, dem Kameraden Schmidt - einen Sattler gefunden der die Lederteile und Beschläge angefertigt und aufgenäht hat.

 

Die Schuhe wurden von einer Firma in Neuhausen ob Eck angefertigt.

Um den Wiederaufbau des Alten Benz für die Spender auch rechtlich und steuerlich abzusichern, wurde am 11. Februar 2012 von über dreißig Personen der Verein zur Förderung der Freiwilligen Feuerwehr Wolfach e.V. gegründet.

Zweck des Vereins ist die Förderung des Feuerschutzes durch die Förderung der Freiwilligen Feuerwehr Wolfach bei der Beschaffung von Ausrüstungsgegenständen und der Erhaltung der historischen Feuerwehrfahrzeuge. Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt. Personen, welche den Benzwiederaufbau durch Spenden unterstützen möchten, können die Spenden direkt an den Förderverein leisten und erhalten im Gegenzug eine steuerlich absetzbare Spendenbescheinigung.

Da der Verein auch die Brandschutzorganisation Feuerwehr Wolfach bei der Beschaffung von Ausrüstungsgegenständen unterstützt, bitten wir Sie bei Ihrer Spende, außer Ihrem Namen und Adresse, auch den Verwendungszweck anzugeben. Mit der Kenntlichmachung im Verwendungszweck „Benz Wiederaufbau“ stellen Sie sicher, dass ihre Spende ausschließlich für diesen Zweck verwendet wird.

Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Wolfach e.V.

Vorsitzender
Erich Sattler
Vorstadtstr. 17
77709 Wolfach
  Stellvertretender
Vorsitzender:
Christian Keller
Kinzigstr. 7
77709 Wolfach

Bankverbindung für Spenden

Bitte als Verwendungszweck "Wiederaufbau Alter Benz" sowie ihre Anschrift für die Spendenbescheinigung eintragen.

Als ideelen Dank für Ihre Spende bekommen Sie von uns weiterhin eine "Benz-Aktie":